BIM für das Vogelnest – eine Fallstudie

/
/
/
32 Views

Das Vogelnest, offiziell als Nationalstadion bekannt, erregte bei seiner Enthüllung im Jahr 2008 großes Aufsehen. Es wurde sowohl gehasst als auch geliebt, aber bei Architekten, Ingenieuren und Bauarbeitern auf der ganzen Welt löste es eine andere Emotion aus – Ehrfurcht. Dieses Projekt war enorm detailliert und hätte ohne die Building Information Modeling Technologie nicht in so kurzer Zeit, mit so geringen Kosten und wenig Fehlermöglichkeiten realisiert werden können. Wir sehen uns an, wie BIM es den Statikern, Stahlausrüstern und dem Bauteam ermöglicht hat, das Vogelnest rechtzeitig für die Olympischen Spiele zusammenzustellen.

Wichtige Statistiken für das Vogelnest

* 332 m lang, 297 m breit, 69 m hoch

* Grundstücksfläche: 204.278 qm.

* Struktur enthält 36 km unverpackte Stahllänge

* Größtes Stahlfachwerk überspannt 343m

Die Herausforderungen im Vogelnest

Für manche Leute mag es wie ein verwickelter Ball aus weggeworfenem Draht aussehen. Für die Leute, die es gebaut haben, ging es um viel mehr, als nur Reste zu finden. Einige der Probleme, die mit Hilfe von Building Information Modeling für die Statiker und Stahldetailer schnell gelöst werden konnten, waren:

* Gewichtsminimierung

* Baukosten senken

* Das sattelförmige, ellipsenförmige Dach

* Eine nach außen gerichtete Neigung der Außenfläche von 13 Grad von der Vertikalen

* Wie Sie in den Vitalstatistiken sehen können, ist der größte Stahlträger 343 m lang und die Struktur verwendet 36 km unverpackte Stahllänge.

Wie BIM geholfen hat

Einer der schwierigsten Teile des Gebäudes für die Statiker war das Dach. Das enorme Gewicht des Stahls zeigte in ihren Berechnungen, dass ein Vollstahldach einfach nicht möglich war. Es dauerte über ein Jahr, bis chinesische Stahldetaillierer und -hersteller (zwei Firmen – Huning und Jinggong) symmetrische 3D-Ansichten der Verbindungen und Elemente erstellten. Eine gute Building Information Modeling Software verfügt über Spiegelungsfunktionen, die diesem Projekt viel Arbeit abgenommen haben. Die Zusammenhänge sind gedanklich kaum zu visualisieren – dies ist jedoch mit dem Aufkommen der 3D-Modellierung für das Bauen nicht erforderlich.

Ein weiteres wichtiges Merkmal des Vogelnests, das ohne BIM nicht möglich gewesen wäre, ist das Polstersystem der Innenräume der Gebäudefassade. Bei der Konstruktion musste nicht nur der Support berücksichtigt werden; Die Statiker nutzten Building Information Modeling, um vorherzusagen, wie das Bauwerk auf Wind, Sonnenlicht und Wetter reagieren würde. Die Lösung bestand darin, einige Räume strategisch mit ETFE zu füllen, einem lichtdurchlässigen Material, das auch beim Bau des „Bubble Building“ im chinesischen Olympiapark verwendet wurde.

Natürlich ist das Aussehen des Gebäudes der wichtigste Faktor. Es ist anders, ungewöhnlich und kulturell bedeutsam; außerdem ist es „anti-technokratisch“ (laut den Designern). Dies wäre ohne die Hilfe von Building Information Modeling nicht möglich gewesen.



Source by Paul P McLeod

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This div height required for enabling the sticky sidebar
Copyright at 2021. www.eurekapride.com All Rights Reserved